Teatime: Zwischen süß und sauer – Rezept für eine Zwetschgentarte

gallery August 10, 2014 7 responses

Und wieder ist er da. Der Sonntag Nachmittag. Er kann so herrlich erholsam, ruhig und entschleunigt sein. Genau so ist dieser Tag heute bei uns. Wohlbemerkt nach langer Zeit. Denn diesen Sommer heißt es: Keine Müdigkeitserscheinungen zulassen, es wird gefeiert, was das Zeug hält. Geburtstage und Hochzeiten dominieren diese doch ach so schöne Sommerzeit. Wir wollen uns ja gar nicht beschweren. Wir tun nichts lieber als feiern und das Tanzbein schwingen. Aber ganz ehrlich: Wer sehnt sich zwischendurch nicht auch mal nach seiner eigenen Couch, dem Nichtstun und einem gemütlichen Nachmittag ganz klassisch mit einem frisch gebackenen Stück Kuchen?!

Also habe ich mich ganz ohne Zeitdruck in meine Küchenschürze geschmissen, es mir zwischen meinen Backzutaten gemütlich gemacht und noch einmal die Zwetschgenzeit ausgekostet. (Hierzu wird euch bis zum Ende der Pflaumen- und Zwetschgensaison bei uns garantiert noch das eine oder andere Rezept über den Weg laufen.) Bevor es aber ans aktive Backen ging, habe ich den Samstag Vormittag genutzt, um in unserem schönen Stadtteil Ottensen (ja, wir lieben unser kleines “Dorf”, wie wir es nennen, sehr) alle Zutaten einzukaufen. Ok, zwischendurch habe ich mir noch eine kleine Wohlfühlbehandlung gegönnt – danach war ich dann aber wirklich gerüstet, um mit den Besorgungen für die Zwetschgentarte zu starten. Altona bietet neben einem Öko-Wochenmarkt, der Mittwochs und Samstags auf dem Spritzenplatz an der Ottensener Hauptstraße geöffnet hat, ein kleines, noch sehr überschaubares Einkaufszentrum. Das Herzstück des Mercado ist ein großer Markt mit über 30 Ständen. Von frischem Gemüse, über Obst bis hin zu Weinbars und frischer Pasta wird hier alles angeboten. Auch meine Zwetschgen habe ich hier besorgt. 750 Gramm für nicht mal zwei Euro, das ist ein fairer Kurs. So: Alles im Korb, ab nach Hause und los geht’s:

Zwetschgentarte

ZwetschgentarteRezept Zwetschgentarte:
(Für eine Tarteform)

Mürbeteig:
250 g Mehl (ich habe mich für Dinkelmehl entschieden)
135 g weiche Butter (die leichte Variante tut’s auch)
75 g Zucker
1 Ei

Belag:
750 g Zwetschgen
4 EL Zucker
1/4 TL gemahlener Zimt
3 EL Zwiebackbrösel
1 EL Rum (sobald Kinder dabei sind, natürlich ohne)
25 g Speisestärke
250 ml Schlagsahne
2 Eier
Puderzucker, zum Bestäuben

Für den Teig das Mehl mit der Butter, dem Zucker und dem Ei zu einem Teig kneten. Den Teig anschließend in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen. Den Backofen auf 180° Grad Umluft vorheizen.
Die Pflaumen waschen, halbieren und entkernen. In einer Schüssel mit etwas Zucker und dem Zimt vermengen.

Den Teig auf der Arbeitsfläche dünn ausrollen. Nicht vergessen: Immer Mehl auf die Fläche geben und den Teig am besten mit Frischhaltefolie bedecken und dann ausrollen. Die Tarteform fetten und den Teig in die Form legen. Mit Backpapier bedecken und im Ofen etwa zehn Minuten blind backen.

Zwei bis drei Zwiebackscheiben klein bröseln und mit dem Rum in einer Schüssel vermengen. Sobald der Boden fertig gebacken ist, die Brösel darauf verteilen. Die Pflaumen ebenfalls kreisförmig auf der Tarte anrichten.

50 ml Sahne mit der Speisestärke verquirlen. Anschließend die zwei Eier, die übrige Sahne und Zucker dazugeben. Die Sahne über die Pflaumen gießen und alles im Ofen 30 bis 45 Minuten backen.

Mohltied!

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7 responses

  • Da ist sie ja, die Zwetschgentarte.
    Die in lauwarm. Hach. Das geht nicht nur zum Tee. Sondern auch zum Abendbrot. Oder?

    Schönste Grüße
    Conny

    • Svenja
      Svenja

      Oh ja! Kleine Sünden dieser Art schmecken irgendwie immer und zu jeder Zeit…Ob das nun gut oder schlecht ist, darüber streiten sich die Geister. 😉

      Liebe Grüße

  • Hallo ihr beiden,
    ich habe gerade über Nic´s Seite zu euch gefunden. Eure Tarte sieht sehr lecker aus, sobald die Pflaumen in unserem Garten reif sind, werde ich euer Rezept einmal ausprobieren.
    Liebe Grüße
    Carmen

  • Svenja
    Svenja

    Liebe Carmen,
    ja, so eine lauwarme Zwetschgentarte ist wirklich lecker. Das Rezept ist simpel und schnell gemacht. Wir sind gespannt, ob es dir schmecken wird. Berichte doch mal, wenn du es ausprobiert hast.

    Liebe Grüße von uns und einen schönen Mittwoch

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