Herbstfreuden: Tarte aux Pommes

gallery October 1, 2014 Leave a response

Ich liebe sie: Die Apfelzeit. Wenn im Spätsommer die Äpfel reif werden, erleben die vielen köstlichen Apfelrezepte eine Revolution. Während ich gegenüber den meisten süßen Sünden tatsächlich problemlos stark bleiben kann, geht mir bei Apfelkuchen das Herz auf. Da könnte ich nie “nein” sagen. Also bedanke ich mich auf diesem Wege schon mal bei Clara aka Tastesheriff für das neue Ich backs mir-Thema – es gab keinen besseren Grund, sich umgehend in die Küchenschürze zu schmeißen, Äpfel zu schälen, Teig zu kneten, zu rühren und zu backen. Und was ist daraus geworden?

Erst kürzlich war ich wieder im  heimischen Garten unterwegs. Meine Eltern haben damals mit dem Hausbau zwei kleine, niedliche Apfelbäume gepflanzt. Mittlerweile, über 20 Jahre später, sind es echte Burschen. Stolz stehen sie da, schmücken den Garten so romantisch und präsentieren die schönsten, größten und saftigsten Äpfel weit und breit. Natürlich. Trotzdem zeigt sich meine Mutter jährlich immer wieder etwas verzweifelt – wohin mit all dem Obst? Her damit!Tarte aux Pommes Tarte aux Pommes Ich steh in den Startlöchern für die Apfelkuchen-Saison! Das neue Ich backs mir-Thema kam also wie gerufen. Da ich Rezepte schon seit Jahren sammel, begann ich zu stöbern und bin dabei auf eine Tarte aux Pommes gestoßen. Die habe ich zuvor noch nicht gemacht – also sollte sie direkt getestet werden! Bei den Fotos musste ich leider feststellen, dass frischer, warmer Apfelkuchen nicht unbedingt der fotogenste ist – aber ich versichere euch: es schmeckt dafür wirklich gut! Auf geht’s, hier kommt das Rezept!

Rezept für ca. 12 Stücke

Für den Teig:
300 g Mehl ( ich habe Dinkelmehl genommen)
200 g weiche Butter (wer es mag, leichte Butter tut’s auch)
1 Prise Salz

Für den Belag:
8 Äpfel, geschält und geviertelt
1 EL Butter
100 g Zucker
100 ml Calvados
200 g Crème fraîche
5 Eigelb
30 Mandelblättchen
Puderzucker

Tarte aux PommesTarte_10Tarte aux PommesDie Teigzutaten verkneten, in Folie wickeln und etwa 30 Minuten kalt stellen. Ich muss zugeben: Der Teig hat mich etwas geärgert – er war durch das fehlende Ei im Teig sehr mürbe und schwer zu kneten. Aber: Übung macht den Meister – Geduld übrigens auch. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Teig vorsichtig auf Frischhaltefolie und Mehl ausrollen, in eine Tarteform legen und zehn Minuten vorbacken.

Die Hälfte der Äpfel würfeln, mit Butter und 3 EL Wasser zu Kompott kochen. Die übrigen Äpfel in Spalten schneiden und mit 50 g Zucker und Calvados mischen.

Das Kompott auf dem vorgebackenen Teig gleichmäßig verteilen. Die Apfelspalten draufgeben. Crème fraîche, restlichen Zucker und Eigelbe glatt rühren und über die Äpfel geben. Mit Mandelblättchen bestreuen. Auf mittlerer Schiene 25-30 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Mohltied!

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